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	<description>Von Aktienanalyse bis Zusatzzahnversicherung - die ganze Welt der Finanzen</description>
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		<title>Welche M&#246;glichkeiten bieten sich in der Unternehmenfinanzierung?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 12:19:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[F&#252;r Unternehmen ist es in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden, sich zu finanzieren. Die Banken sind nicht zuletzt angesichts der Basel-III-Richtlinien gehalten, die Kreditvergabe an immer strengeren Ma&#223;st&#228;ben zu orientieren. Um das Ziel einer Unternehmensfinanzierung zu erreichen, k&#246;nnen aber auch andere Wege beschritten werden.

Der herk&#246;mmliche Weg
Der herk&#246;mmliche Weg einer Unternehmensfinanzierung ist neben dem der Finanzierung &#252;ber eine Bank die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.primagro.gr/wp-content/uploads/2011/07/geldscheine-300x201.jpg" alt="" title="Finanzierung" width="300" height="201" class="alignleft size-medium wp-image-38" /><strong>F&#252;r Unternehmen ist es in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden, sich zu finanzieren. Die Banken sind nicht zuletzt angesichts der Basel-III-Richtlinien gehalten, die Kreditvergabe an immer strengeren Ma&#223;st&#228;ben zu orientieren. Um das Ziel einer Unternehmensfinanzierung zu erreichen, k&#246;nnen aber auch andere Wege beschritten werden.</strong></p>
<p><span id="more-37"></span></p>
<h2>Der herk&#246;mmliche Weg</h2>
<p>Der herk&#246;mmliche Weg einer Unternehmensfinanzierung ist neben dem der Finanzierung &#252;ber eine Bank die Beteiligung einer dritten Person oder eines anderen Unternehmens. Hier bietet das Gesellschaftsrecht eine Reihe unterschiedlichster Beteiligungsformen. Es kommt darauf an, in welcher Form der Unternehmensinhaber bereit ist, eine dritte Person in den Gesch&#228;ftsbetrieb einzubeziehen und ihr Mitsprache- und Entscheidungsrechte zuzugestehen. In diesem Fall kann der Dritte in der GmbH Gesellschafter werden und &#252;bernimmt gegen Zahlung des entsprechenden Kaufpreises einen Gesellschaftsanteil. Er kann seine Rolle aber auch auf die eines stillen Gesellschafters beschr&#228;nken, der nur Kapital einbringt und sich ansonsten aus der Unternehmensf&#252;hrung heraush&#228;lt. Aktiengesellschaften beschaffen sich neues Kapital durch die Herausgabe neuer Aktien. Dies hat den Vorteil, dass sich die Beteiligung Dritter ebenfalls auf die reine Beteiligung beschr&#228;nkt und die Aktion&#228;re ihre Mitspracherechte allenfalls im Rahmen der Hauptversammlungen wahrnehmen k&#246;nnen.</p>
<h2>Das Mezzaninekapital</h2>
<p>Eine weitere Variante der Unternehmensfinanzierung ist die des Mezzaninekapitals. Hier bringen private Kapitalgeber Kapital in ein Unternehmen ein, das sich weniger an den Richtlinien einer Bankenfinanzierung orientiert und bewusst auf die mit einer Beteiligung einhergehenden Risiken abstellt. Diese Unternehmensfinanzierung mit Risikokapital eignet sich vor allem auch f&#252;r Unternehmensgr&#252;nder mit einer innovativen Gesch&#228;ftsidee, die wirtschaftliches Potential verspricht, aber &#252;ber eine reine Bankenfinanzierung nicht zum Zuge kommen w&#252;rden. Auch sind die Konditionen, unter denen das Kapital f&#252;r eine solche Unternehmensfinanzierung zur Verf&#252;gung gestellt wird, flexibler und mehr auf die konkrete Situation des Unternehmens ausgerichtet. Der Profit der Kapitalgeber ist mehr langfristig angelegt. Man geht davon aus, dass ein Unternehmen gerade in der Anfangsphase nur wenig Ertrag aussch&#252;ttet und alles verf&#252;gbare Kapital in den Aufbau investiert, aus dem sich dann langfristig eine angemessene Rendite ergibt. Die Konditionen der Beteiligung sind im &#220;brigen frei verhandelbar. Erfahren Sie <a href="http://www.thomas-lloyd.de/" class="liexternal">hier mehr</a>.</p>
<p>Fotoinhaber: XJ6652 &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Versicherungen – der Schutz gegen den Notfall</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 14:30:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Versicherungen werden auf Gegenseitigkeit abgeschlossen, um Personen und Gegenst&#228;nde vor einem nicht planbaren Risiko, dass mit Verm&#246;gensverlusten und k&#246;rperlichen Beeintr&#228;chtigungen verbunden ist, zu sch&#252;tzen. &#214;ffentliche und private Versicherungsunternehmen &#252;bernehmen, nach Vertragsabschluss mit einer Versicherungspolice, gegen Zahlung der Versicherungsbeitr&#228;ge, den jeweiligen Schutz vor Risiken, die allgemein oder spezifisch sein k&#246;nnen. 

Die Risiken lassen nach dem „Gesetz der gro&#223;en Zahl“ kalkulieren, so ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.primagro.gr/wp-content/uploads/2011/04/krankenversicherung1-300x200.jpg" alt="" title="Krankenkassenbeitr&#228;ge senken, Foto: BK - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-24" /><strong>Versicherungen werden auf Gegenseitigkeit abgeschlossen, um Personen und Gegenst&#228;nde vor einem nicht planbaren Risiko, dass mit Verm&#246;gensverlusten und k&#246;rperlichen Beeintr&#228;chtigungen verbunden ist, zu sch&#252;tzen. &#214;ffentliche und private Versicherungsunternehmen &#252;bernehmen, nach Vertragsabschluss mit einer Versicherungspolice, gegen Zahlung der Versicherungsbeitr&#228;ge, den jeweiligen Schutz vor Risiken, die allgemein oder spezifisch sein k&#246;nnen. </strong></p>
<p><span id="more-23"></span></p>
<p>Die Risiken lassen nach dem „Gesetz der gro&#223;en Zahl“ kalkulieren, so dass die Versicherten geringe Beitr&#228;ge (Pr&#228;mien) einzahlen, aus denen dann, auf Gegenseitigkeit, die Schadensfinanzierung erfolgt.  Der Pionier der Versicherungswissenschaft Alfred Manes (1877-1963) definierte den Begriff der Versicherungen wie folgt: “Beseitigung des Risikos eines Einzelnen durch Beitr&#228;ge von Vielen“. Die Versicherungsbranche wird auch als Assekuranz bezeichnet. Deutschand ist der f&#252;nftgr&#246;&#223;te Versicherungsmarkt weltweit.</p>
<h2>Gesetzliche Grundlage der Versicherungen</h2>
<p>Das Gesetz &#252;ber den Versicherungsvertrag vom 30.05.1908 wurde im November 2007 durch das Gesetz zur Reform des Versicherungsvertragsrechts reformiert und regelt als gesetzliche Grundlage des Versicherungsmarktes seit 2008 in der BRD alle Rechte und Pflichten der Versicherer und Versicherungsnehmer. Hier sind vor allem auch die Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen, die Inhalte jedes Vertragsabschlusses sind, formuliert.</p>
<h2>Bereiche der Versicherungen – Individual- und Sozialversicherungen</h2>
<p>Privatrechtliche Versicherungsvertr&#228;ge werden als Individualversicherungen bezeichnet. Die Sozialversicherungen erfolgen auf Gesetzesgrundlage zur umfassenden sozialen Sicherung der Arbeitnehmer unseres Landes. Bei Individualversicherungen werden die Vertragsabschl&#252;sse auf freiwilliger Basis geschlossen. Jedoch ist die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung, die gesetzlich vorgeschrieben ist, davon ausgenommen (werden dennoch als privatrechtliche Versicherungen abgeschlossen).<br />
Der Risikoumfang der Versicherungen ist f&#252;r die jeweilige Pr&#228;mie (Beitrag) ma&#223;gebend. Das hei&#223;t, die Beitr&#228;ge sind gegen&#252;ber den Risikofaktoren, zu denen das Alter bei Abschluss der Versicherungen, Geschlecht und Krankheiten geh&#246;ren, gleichwertig und sind vom Selbstbehalt (Selbstbeteiligung bzw. Zuzahlung) abh&#228;ngig. Der Selbstbehalt ist die Summe, die der Versicherte im Schadensfall selbst tr&#228;gt – es kann sich dabei um einen festen Betrag pro Schadensfall oder pro Jahr handeln. Betrachtet man die Gefahren bzw. Risiken, die entstehen k&#246;nnen, ergeben sich daraus Versicherungen f&#252;r Personen, G&#252;ter, Verm&#246;gen und Haftpflicht. Das hei&#223;t, es ergeben sich die Sparten Personen- und Sachversicherungen.<br />
Zu den Versicherungen f&#252;r Personen geh&#246;ren die Lebensversicherungen (Kapital- und Risiko-Versicherungen), Berufsunf&#228;higkeitsversicherungen, Kinder-Invalidit&#228;tsversicherungen, private Kranken- und Pflegeversicherungen, private Altersvorsorgeversicherungen (Riester und R&#252;rup) und die Unfallversicherungen. Damit wird der Grundstein gelegt, sowohl die Arbeitskraft zu sichern als auch die Absicherung bei Krankheit und Unfall zu gew&#228;hrleisten. Als Grundstein des Verm&#246;gensaufbaus gelten auch die Sachversicherungen wie die Haftpflichtversicherungen (z. B. Privathaftpflicht, Kfz-Haftpflicht, Bauherrenhaftpflicht oder die Boothaftpflicht und die Privathaftpflichtversicherungen), die Hausrat-, Reise-, Rechtsschutz- und Tierversicherungen (Tierhalterhaftpflicht: Pferdehaftpflicht, Hundehaftpflicht). Die Lebensversicherungen werden nach dem Kapitaldeckungsverfahren finanziert. Das hei&#223;t, die Beitr&#228;ge, die die Versicherten zahlen werden am Kapitalmarkt bis zur jeweiligen F&#228;lligkeit angelegt und bilden eine wichtige Kapitalsammelstelle im Finanzsystem Deutschlands. </p>
<h2>Sozialversicherungen</h2>
<p>Im Rahmen des Sozialgesetzbuches geh&#246;ren die Sozialversicherungen in Deutschland zu den Pflichtversicherungen, die f&#252;r jeden Arbeitnehmer gesetzlich vorgeschrieben sind, um jedem B&#252;rger eine soziale Grundversorgung zu garantieren.<br />
Ziel dieser gesetzlichen Versicherungen ist es, dass die Gesundheit, die Leistungsf&#228;higkeit und die wirtschaftlichen Lage jedes B&#252;rgers gesichert sind (Grundversorgung). Dazu geh&#246;ren, der Schutz und die Sicherung bei Krankheit, Pflegebed&#252;rftigkeit, Schwangerschaft und Mutterschaft, Erwerbsminderung, der Hinterbliebenen, bei Eintritt in das Rentenalter, und der ausl&#228;ndischen Arbeitnehmer und deren Familienangeh&#246;rigen.<br />
Die Beitr&#228;ge dieser Versicherungen basieren auf der Beitragsbemessungsgrundlage, die j&#228;hrlich von der Bundesregierung, auf Grundlage der Einkommensentwicklung, angepasst wird. Das hei&#223;t, dass die zu entrichtenden Beitr&#228;ge prozentual vom Bruttoeinkommen berechnet werden. H&#246;chstbemessungsrundlage bei der Krankenversicherung ist ein j&#228;hrliches Bruttogehalt von 44.100,00 Euro (im Jahr 2009) – monatlich 3.675,00 Euro.<br />
&#214;ffentlich-rechtliche K&#246;rperschaften sind Tr&#228;ger der Sozialversicherungen, wie beispielsweise die Ortskrankenkassen, Betriebskrankenkassen, Knappschaft, Ersatzkassen, Pflegekassen, Berufsgenossenschaften sowie die Unfallkassen und die Bundesagentur f&#252;r Arbeit mit ihren Regionaldirektionen.<br />
Zu den Versicherungen geh&#246;ren die gesetzliche Rentenversicherung, die Arbeitslosenversicherung, die gesetzliche Krankenversicherungen, die soziale Pflegeversicherung und die gesetzliche Unfallversicherung. Die Leistungen aus den Sozialversicherungen k&#246;nnen mit privaten Versicherungen erg&#228;nzt und erweitert werden, wie zum Beispiel private Krankenzusatzversicherungen (Brille, Z&#228;hne, Krankenhaus etc.) oder freiwillige Pflegeversicherungen.<br />
F&#252;r Selbst&#228;ndige besteht die M&#246;glichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen das System der Sozialversicherungen in Anspruch zu nehmen, wie z. B. durch eine freiwillig gesetzliche Krankenversicherung oder durch Entrichtung von Beitr&#228;gen zur gesetzlichen Rentenversicherung. </p>
<p>Foto: BK &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Finanzsystem – eine St&#252;tze der Volkswirtschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 13:53:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Finanzsystem ist die Gesamtheit aller finanzwirtschaftlichen Einrichtungen in den jeweiligen L&#228;nder bzw. Staaten. Das Finanzsystem umfasst wichtige Elemente wie den Finanzsektor, den privaten Sektor mit Personen und Institutionen, die die Leistungen des Finanzsektors nutzen bzw. in Anspruch nehmen, und die staatlichen Institutionen, die auf den Finanzsektor regulierend bzw. steuernd einwirken. Im Finanzsystem agieren Geld, Finanzinstrumente, Finanzm&#228;rkte, Finanzinstitutionen und die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.primagro.gr/wp-content/uploads/2011/04/investition-300x211.jpg" alt="" title="b&#246;rsentag,  Foto: tomtitom - Fotolia" width="300" height="211" class="alignnone size-medium wp-image-12" /><strong>Das Finanzsystem ist die Gesamtheit aller finanzwirtschaftlichen Einrichtungen in den jeweiligen L&#228;nder bzw. Staaten. Das Finanzsystem umfasst wichtige Elemente wie den Finanzsektor, den privaten Sektor mit Personen und Institutionen, die die Leistungen des Finanzsektors nutzen bzw. in Anspruch nehmen, und die staatlichen Institutionen, die auf den Finanzsektor regulierend bzw. steuernd einwirken. Im Finanzsystem agieren Geld, Finanzinstrumente, Finanzm&#228;rkte, Finanzinstitutionen und die Zentralbanken.</strong></p>
<p><span id="more-11"></span></p>
<h2>Aufgaben verschiedener Sektoren im Rahmen des Finanzsystems</h2>
<p>Ein gut und effizient funktionierendes Finanzsystem ist f&#252;r die Entwicklung und das Wachstum der Volkswirtschaft von entscheidender Bedeutung und zwingend notwendig.<br />
Der grenz&#252;berschreitenden Vernetzung der Finanzsysteme kommt im Rahmen der Globalisierung, wie beispielsweise im Rahmend der europ&#228;ischen Union, eine immer gr&#246;&#223;ere Bedeutung zu, die Finanzsystemstabilit&#228;t wird zur Herausforderung aller L&#228;nder. Die Bereitstellung und Verf&#252;gbarkeit finanzieller Mittel f&#246;rdert sowohl die Investitionst&#228;tigkeit als auch den technologischen und sozialen Fortschritt des jeweiligen Landes. Neben der Verf&#252;gbarkeit der Gelder, spielt die Effizienz im Finanzsystem eine vordergr&#252;ndige Rolle, die weitreichende Auswirkungen auf die Volkswirtschaft haben.<br />
Zum Finanzsektor (Gesamtheit des Finanzierungsunternehmens) eines Staates, als Element des Finanzsystems, geh&#246;ren alle Finanzintermedi&#228;re: Banken (Noten- und Gesch&#228;ftsbanken), B&#246;rsen, Investment- bzw. Kapitalanlagegesellschaften (Wertpapier und Immobilien), Versicherungen, Bausparkassen und Venture-Capital-Gesellschaften.<br />
Im Rahmen der Volkswirtschaft erf&#252;llt der Finanzsektor wichtige Aufgaben im Finanzsystem. Der Finanzsektor, der unter staatlicher Kontrolle steht, vermittelt und koordiniert zwischen den Finanzinstituten / -gesellschaften (Kreditgebern &#8211; Gl&#228;ubiger) und der Kapitalnachfrage der Investoren (Kreditnehmern &#8211; Schuldner), das hei&#223;t er vermittelt zwischen Nachfrage und Angebot – er &#252;bernimmt die Lenkungsfunktion (Allokationsfunktion).<br />
Der Finanzsektor stellt und verteilt, im Rahmen des Finanzsystems, die Geldmittel und bestimmt bei der Vergabe der Gelder Bedingungen und Kosten, das hei&#223;t auch, dass er bei Risiken den angemessenen Preis bestimmt, so dass bei Investitionen das Interesse der Anleger auf Risikominderung zwingend bestehen muss, um die Gewinnchancen zu sichern und &#252;bernimmt folglich auch die Versicherungsfunktion (Diversifikationsfunktion).<br />
Die Banken und Versicherungen haben im Finanzierungssystem wesentlichen Anteil und Einfluss, f&#252;r welchen Wirtschaftszweig und welche technologischen Innovationen die Geldmittel verwendet werden.<br />
Innerhalb des nationalen Finanzsystems agieren die Zentralbanken und die Banken mit ihren Aufsichtsbeh&#246;rden (z. B. die Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienstleistungsaufsicht &#8211; BaFin) als die Hauptakteure. </p>
<h2>Funktionen des Finanzsystems – Allokation und Versicherung</h2>
<p>Da das Finanzsystem die Nachfrage und das Angebot der Geldmittel lenkt und kontrolliert, obliegt es ihm, auch den Fluss der finanziellen Mittel zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern zu koordinieren. Kreditgeber sind die Anleger, wie z. B. Privathaushalte, die sich durch ihre Verm&#246;gensanlagen und ihren Verm&#246;gensaufbau beispielsweise ein Polster f&#252;r das Alter anlegen oder f&#252;r eine gr&#246;&#223;ere Anschaffung (Auto, Haus usw.) sparen. Die Kreditnehmer auf der anderen Seite k&#246;nnen unter anderem die Unternehmen sein, die Kredite f&#252;r Investitionen ben&#246;tigen, oder Privathaushalte, die &#252;ber einen Privatkredit die Anschaffung eines Autos oder des Eigenheims finanzieren, oder K&#246;rperschaften des &#246;ffentlichen Rechts (St&#228;dte und Gemeinden), die ihre Defizite durch die Aufnahme von Krediten (Verschuldungen) ausgleichen.<br />
Das Finanzsystem lenkt nun im Rahmen ihrer Verantwortlichkeit und unter Aufsicht der Institutionen, die „Verteilung“ der finanziellen Mittel. Dabei wird der Preis f&#252;r die zeitliche &#220;berlassung der finanziellen Mittel, mit dem Ziel, eine hohe Rendite zu erzielen, geregelt und festgelegt.</p>
<p><strong>Diversifikationsfunktion – Versicherungsfunktion</strong><br />
Das Finanzsystem richtet mit der Diversifikationsfunktion ihr Augenmerk darauf, dass die Geldeinlagen in verschiedene Anlagen (Aktien, Investmentfonds, Anleihen, Wertpapiere usw.), Produkte und Projekte sowie in verschiedene Kredit-, Finanzdienstleistungsinstitute, Versicherungen und Bausparkassen flie&#223;en, um alle Risiken auszugleichen und um hohe Renditen erzielen zu k&#246;nnen.<br />
Damit soll innerhalb des Finanzsystems das Risiko eventueller Totalverluste von Investitionen minimiert werden. </p>
<h2>Bankorientiertes und stabiles Finanzsystem in Deutschland</h2>
<p>Die Volkswirtschaft der BRD (und auch in Japan) wird durch ein bankorientiertes Finanzsystem gesteuert. Das hei&#223;t, die Zentralbank, die Gesch&#228;ftsbanken, Versicherungsgesellschaften usw. regeln den Finanzmarkt (Angebot und Nachfrage). Dadurch besteht ein enges Verh&#228;ltnis zwischen den einzelnen Teilnehmern am Finanzmarkt, gepaart mit einem gro&#223;en Vertrauen aller in das Finanzwesen unseres Landes, was wiederum ein funktionierendes und stabiles Finanzsystem mit seinen Kontroll- und &#220;berwachungssystemen voraussetzt.<br />
Das stabile Finanzsystem ist eine wesentliche Voraussetzung und ein Wechselspiel der effizienten Arbeit der einzelnen Banken, der Geldpolitik, der Preis- und Finanzstabilit&#228;t. Dabei spielt die Preispolitik eine zentrale Stellung. Nur wenn die Risikopr&#228;mien nicht immens verzerrt werden, kann langfristig am Kapitalmarkt eine Effizienz erreicht und geplant werden. Ein stabiles Finanzsystem hat auch in Bezug auf auftretende Krisen eine hohe Relevanz, um damit gewissen Einbr&#252;che in der Volkswirtschaft auffangen bzw. ausgleichen zu k&#246;nnen, um vor allem den Ablauf der Wirtschaftsprozesse nicht nachhaltig zu st&#246;ren. In diesem Zusammenhang kommt der Stabilit&#228;t des internationalen Finanzsystems, auch im Rahmen der Globalisierung, eine wachsende und bedeutende Rolle zu. Dabei ist eine flexible Politik gefragt, die mit ihren Aufsichts- und Kontrollinstitutionen Rahmenbedingungen setzen und eventuelle Schocks und Finanzeinbr&#252;che abfedern und zur Entspannung f&#252;hren sollen. </p>
<p>Foto: tomtitom &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Finanzhandel – der Handel mit den Finanzen</title>
		<link>http://www.primagro.gr/2011/04/finanzhandel-der-handel-mit-den-finanzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 13:54:14 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Versteht man unter Finanzen alle Geldmittel, also alle Einnahmen und Ausgaben eines jeden Staates, ist unter dem Begriff Finanzhandel der gesamte Handel mit den Finanzen – der gesamte Geldverkehr bzw. alle Geldgesch&#228;fte mit seinen Finanzm&#228;rkten und Institutionen (Banken, Sparkassen, B&#246;rse usw.) und seinen Regulierungs- und &#220;berwachungseinrichtungen zu verstehen.

Finanzm&#228;rkte mit ihren Arten bestimmen den Finanzhandel weltweit
Zum Finanzhandel geh&#246;ren alle Finanzm&#228;rkte, die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.primagro.gr/wp-content/uploads/2011/04/Geld-Finger-300x200.jpg" alt="" title="geldscheine, Foto: sizta - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-15" /><strong>Versteht man unter Finanzen alle Geldmittel, also alle Einnahmen und Ausgaben eines jeden Staates, ist unter dem Begriff Finanzhandel der gesamte Handel mit den Finanzen – der gesamte Geldverkehr bzw. alle Geldgesch&#228;fte mit seinen Finanzm&#228;rkten und Institutionen (Banken, Sparkassen, B&#246;rse usw.) und seinen Regulierungs- und &#220;berwachungseinrichtungen zu verstehen.</strong></p>
<p><span id="more-14"></span></p>
<h2>Finanzm&#228;rkte mit ihren Arten bestimmen den Finanzhandel weltweit</h2>
<p>Zum Finanzhandel geh&#246;ren alle Finanzm&#228;rkte, die in den Handel von Kapital involviert sind und sich durch zukunftsorientiertes Arbeiten (Austausch von Geldzahlungen) auszeichnet. Im globalen Ma&#223;stab umfasst heute der Welthandel etwa 98 Prozent des Finanzhandels, der ohne Warenfluss abl&#228;uft, das hei&#223;t, dass inzwischen der Finanzhandel &#252;ber dem Warenhandel steht. Im Rahmen der Globalisierung vernetzt sich der Finanzhandel immer mehr, von dem alle Handelspartner profitieren. Zum Vergleich, im Jahr 1970 hatte der Warenhandel einen Anteil von 90 Prozent. Durch diese Verschiebung im globalen Ma&#223;stab erh&#246;ht sich der Wachstumsdruck sowohl auf die Produktion als auch auf den Konsum, was wiederum Folgen auf den Rohstoff- und Energieverbrauch respektive auf die Umwelt hat. Die Zinsertr&#228;ge der Kapitalverm&#246;gen kommen heute vor allem aus der Umverteilung von Klein nach Gro&#223;, nicht wie klassisch &#252;blich, aus der Wertsch&#246;pfung.<br />
Im Finanzhandel unterscheidet man nach nationalen und intentionalen Finanzm&#228;rkten, die wiederum vom Gegenstand der zu handelnden Finanzmittel abh&#228;ngig sind. Man unterscheidet im Finanzhandel die Finanzm&#228;rkte: Geldmarkt, Kredit- und Kapitalmarkt sowie den Devisenmarkt.</p>
<h2>Geldmarkt</h2>
<p>Der Geldmarkt handelt mit Wertpapieren und Krediten und grenzt sich durch seine Kurzfristigkeit der Geldanlagen (Laufzeiten von einem Tag bis zu einem Jahr) von den anderen M&#228;rkten ab. Akteure in diesem Bereich des Finanzhandels sind vor allem die Zentralbank, Kreditinstitute, wie Banken und Sparkassen und Finanzintermedi&#228;re. Auch gr&#246;&#223;ere Industrieunternehmen beteiligen sich mittlerweile am Geldmarkt. Mit den Instrumenten Tages- und Termingeld, kurzfristige Geldmarktpapiere (Wertpapiere), Leihgesch&#228;ften, Geldmarktderivaten und den Fazilit&#228;ten der Zentralbank wird auf dem Geldmarkt agiert. Der Handel mit Geldmarktpapieren wird haupts&#228;chlich von den Banken und der Zentralbank genutzt, um kurzfristig Liquidit&#228;tsengp&#228;sse auszugleichen bzw. zu decken Die Zentralbank &#252;bernimmt im Finanzhandel die Streuung der Geldmarktzinsen, als eines der wichtigsten Aufgaben ihrer Geldpolitik.</p>
<h2>Kreditmarkt</h2>
<p>Der Kreditmarkt spielt im Finanzhandel eine wichtige Rolle, wenn es um die mittel- und langfristige (mindestens ein Jahr) Kapitalbeschaffung geht, mit dem sowohl der Staat, Unternehmen, Institutionen und K&#246;rperschaften des &#246;ffentlichen Rechts (St&#228;dte und Gemeinden) als auch private Haushalte Investitionen finanzieren oder andere Finanzl&#246;cher stopfen. Instrumente am Kapitalmarkt sind der Aktien- und Rentenmarkt, Anleihen sowie das Beteiligungskapital (Investitionen, der Beteiligungsgesellschaften, die sich damit Anteile an den jeweiligen Unternehmen sichern und am Erfolg beteiligt sind). Beim Finanzhandel am Kapitalmarkt stehen sich als Akteure Kapitalgeber (Anbieter) und Kapitalnehmer (Nachfrager) gegen&#252;ber, die durch Finanzintermedi&#228;re (Vermittler) vermittelt werden, um das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu steuern sowie die Information und Transparenz der Transaktionen zu sichern.</p>
<h2>Devisenmarkt</h2>
<p>Der Finanzhandel bzw. der Handel mit fremden W&#228;hrungen, Devisen nennt sich Devisenmarkt oder auch W&#228;hrungsmarkt. Hier treffen Devisenangebote und Devisennachfragen aufeinander und werden zum entsprechen ausgehandeltem Kurs (Devisenkurs) getauscht. Das hei&#223;t, es wird inl&#228;ndisches gegen ausl&#228;ndisches Geld und umgekehrt getauscht. Dabei findet der Tausch auf Grundlage des Buchgeldes (sofortiges verf&#252;gbares Bankguthaben) mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung in Form des Kassamarktes und des Devisentermingesch&#228;ftes, meist au&#223;erb&#246;rslich statt. Am Devisenmarkt wird ein Tagesumsatz von ca. mehr als vier Billionen US-Dollar erzielt.</p>
<h2>Funktionen des Finanzhandels</h2>
<p>Der Finanzhandel mit seinen Finanzm&#228;rkten, Institutionen (Banken, Sparkassen, B&#246;rse usw.) und seinen Regulierungs- und &#220;berwachungseinrichtungen hat Transformationsfunktionen, wie die Losgr&#246;&#223;en-, die Fristen-, die Risiko- und die Publizit&#228;tstransformation, um die Angebot und Nachfrage im volkswirtschaftlichen Interesse zu steuern und zu kontrollieren sowie die Risiken zu minimieren. Dazu kommen dem Finanzhandel die Funktionen wie Auswahl-, Allokations- und die Koordinationsfunktion zu. </p>
<p>Foto: sizta &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Wertpapiere &#8211; Der Handel an der B&#246;rse</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 15:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wertpapiere sind &#246;ffentliche Urkunden, mit denen private Verm&#246;gensrechte verbrieft sind, so dass das Recht aus der Urkunde nur durch den Inhaber der Urkunde geltend gemacht werden kann. Das bedeutet, dass die Urkunde dieses Recht dokumentiert – ohne Urkunde ist es nicht m&#246;glich, das verbriefte Recht geltend zu machen. 
Unterarten von Wertpapieren
Solche Urkunden wie Banknoten, Personalausweis, Pass, Quittungen, Kaufvertr&#228;ge, Schuldscheine, Gutscheine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.primagro.gr/wp-content/uploads/2011/04/boersenkurs2-300x200.jpg" alt="" title="Dow Jones, Foto: Mark Bohmeier - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-18" /><strong>Wertpapiere sind &#246;ffentliche Urkunden, mit denen private Verm&#246;gensrechte verbrieft sind, so dass das Recht aus der Urkunde nur durch den Inhaber der Urkunde geltend gemacht werden kann. Das bedeutet, dass die Urkunde dieses Recht dokumentiert – ohne Urkunde ist es nicht m&#246;glich, das verbriefte Recht geltend zu machen. </strong><span id="more-17"></span></p>
<h2>Unterarten von Wertpapieren</h2>
<p>Solche Urkunden wie Banknoten, Personalausweis, Pass, Quittungen, Kaufvertr&#228;ge, Schuldscheine, Gutscheine Gep&#228;ckaufbewahrungs- und Reparaturscheine sind keine Urkunden mit verbrieftem Recht – sie sind also keine Wertpapiere.<br />
Briefmarken jedoch besitzen ebenso wie Telefon- und Eintrittskarten und Fahrkarten einen Wertpapiercharakter. Im Sinne des Paragraphen 807 des BGB sind es Inhaberkarten und –marken, wo der Inhaber bzw. Besitzer der Karten (Inhaberpapiere) Leistungen abfordern kann.  Zu den Wertpapieren geh&#246;ren des Weiteren die Hypothekenbriefe, Wechsel und die Wertpapiere, die an der B&#246;rse gehandelt werden, wie Anleihen und Aktien (Effekten). Anleihen sind Forderungspapiere, Aktien sind Mitgliedschaftspapiere.</p>
<h2>Wertpapiere und Ertr&#228;ge f&#252;r deren Inhaber</h2>
<p>Mit dem Erwerb einer Aktie als Wertpapier wird das Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft (AG) verbrieft, das hei&#223;t mit Besitz der Aktie hat man Eigentumsrecht an der Aktiengesellschaft. Damit werden Rechte einger&#228;umt, das dem Besitzer dieser Aktien ein Bruchteil des Jahresgewinns (Dividende) zusteht und er in der Hauptversammlung Stimmrecht hat.<br />
Die Anleihe stellt eine langfristige, festverzinsliche Geldbeschaffung durch den Staat und andere &#246;ffentlich-rechtlichen Einrichtungen bzw. K&#246;rperschaften dar. Der Kreditnehmer erh&#228;lt in diesem Falle das Geld (Darlehen) von der Bank, die die Summe auszahlt bzw. vorschie&#223;t, und die Tilgung &#252;ber einen Tilgungsplan mit Zinsen (fest und variabel verzinsliche Wertpapiere) vereinbart.<br />
Jeder der Wertpapiere erwirbt, erwartet, dass sich damit ein Ertrag erwirtschaften l&#228;sst, sei es &#252;ber die Dividende oder &#252;ber den Zinsertrag, den der Inhaber erh&#228;lt.</p>
<h2>Wertpapiere, ihre Bestandteile und Kennzeichnung</h2>
<p>Die Effekten, die an der B&#246;rse gehandelt werden bestehen meist aus drei Teilen. Zum ersten ist das die Haupturkunde, die man Mantel nennt. Dieser enth&#228;lt das verbriefte, das Gl&#228;ubigerrecht oder Teilhaberrecht. Mit dem Bogen, in Verbindung mit dem Mantel, k&#246;nnen Rechte aus den Wertpapieren geltend gemacht werden. Bei dem Bogen handelt es sich um ein Papier, das in nummerierte Abschnitte gegliedert ist, die als Kupon oder Dividendenschein bezeichnet werden. Diese Kupons sichern das Ertragsrecht aus den Wertpapieren, z. B. bei Zinszahlungen oder Gewinnaussch&#252;ttungen. Der Talon bzw. der Erneuerungsschein ist der dritte Teil der Wertpapiere, mit dem der Besitzer neue Kupons erh&#228;lt.<br />
Die Wertpapiere, die an der B&#246;rse gehandelt werden, tragen alle eine sechsstellige WKN – Wertpapierkennnummer. Diese WKN, die seit 2003 mit der zw&#246;lfstelligen ISIN ersetzt wurde, gibt Auskunft &#252;ber den L&#228;ndercode, die nationale Kennnummer und die Pr&#252;fziffer Die nationale Kennnummer enth&#228;lt jeweils die ehemalige WKN. </p>
<h2>Inhaberpapiere, Orderpapier und Rektapapiere – was ist das?</h2>
<p>Diese Differenzierung der Wertpapiere gibt dar&#252;ber Aufschluss, wer jeweils Anspruch auf Leistungen (Beg&#252;nstigter) aus den Urkunden hat.<br />
Die Inhaberpapiere sind Wertpapiere, bei denen die Einigung und die &#220;bergabe der Urkunde formlos erfolgt. Der Berechtigte ist jeweils der Vorleger. Der Verkauf dieser Wertpapiere, wie die Inhaberschuldverschreibung, die Inhaberaktie oder der Inhaberscheck, ist relativ einfach und formlos.<br />
Bei den Orderpapieren handelt es sich um Wertpapiere, auf denen der Eigent&#252;mer namentlich bezeichnet ist und ein &#220;bertragungsvermerk auf den neuen Eigent&#252;mer bzw. Berechtigen (Indossataren) vorgenommen ist. Bei den Orderpapieren gibt es geborene und gekorene Orderpapiere. Zu den geborenen geh&#246;ren z. B. Namensaktien, hier ist der Inhaber der Aktion&#228;r namentlich eingetragen. Bei einem Orderscheck oder einem Wechsel sind ebenfalls die Berechtigten vermerkt. Gekorene Orderpapiere k&#246;nnen Transportversicherungen, Frachturkunden, Ladescheine usw. sein, aus denen die Namen bestimmter Berechtigter hervorgehen – die Orderklausel muss enthalten sein. Fehlt bei den geborenen oder gekorenen Orderpapieren das Rektaindossament (nicht an Order &#8211; oder &#8211; nicht &#252;bertragbar), handelt es sich um sogenannte technische Rektapapiere &#8211; Namenspapiere. Bei diesen Wertpapieren k&#246;nnen die Rechte &#252;bertragen werden, das erfolgt durch Zession, Einigung und &#220;bergabe der Urkunde. Als Beispiele sind hierzu die Versicherungspolice, das Sparbuch oder der Hypothekenbrief zu nennen.</p>
<h2>Festlegung der Preise</h2>
<p>Werden die Wertpapiere an der B&#246;rse gehandelt, erfolgt eine Preisfestlegung entweder nach der St&#252;cknotierung bei Aktien, nach den Investmentanteilen und nach den Optionsscheinen. Bei den Renten erfolgt die Preisfestlegung entweder &#252;ber die Prozent- oder &#252;ber die Promillenotierung.<br />
Die Ausgabepreise der Wertpapiere bezieht sich auf den Kurs, den Preis, den der Anleger beim Erwerb von Investmentanteilen bzw. –zertifikaten zu zahlen hat. Der Preis ist von den jeweiligen Kursen an der B&#246;rse abh&#228;ngig. Des Weiteren kann der Preis der Wertpapiere vom Preis und den Anteilen des gezeichneten Fonds oder den Fondsanteilen abh&#228;ngig sein. Beim Verkauf richtet sich der Preis nach dem gegenw&#228;rtigen R&#252;cknahmepreis und dem Ausgabeaufschlag</p>
<p>Foto: Mark Bohmeier &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Geldanlagen – worauf mach achten sollte</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 15:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geldanlagen sind Kapitalanlagen (engl. financial investment), die mit dem Ziel angelegt bzw. investiert werden, dass das Geld durch Wertzuwachs bzw. hohe Ertr&#228;ge gute Rendite erzielen. Zu den Geldanlagen geh&#246;ren Finanz- und Anlageprodukte, die zu festgelegten Bedienungen angelegt bzw. bespart werden. Das hei&#223;t Geldanlagen k&#246;nnen durch finanzielle Beteiligung an Unternehmen (Direktinvestitionen – beispielsweise Wind- und Solarenergie), durch Sparprodukte der Banken und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-21" title="hausbau plus, Foto: fuxart - Fotolia" src="http://www.primagro.gr/wp-content/uploads/2011/04/Geld-Haus-Sicherheit-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><strong>Geldanlagen sind Kapitalanlagen (engl. financial investment), die mit dem Ziel angelegt bzw. investiert werden, dass das Geld durch Wertzuwachs bzw. hohe Ertr&#228;ge gute Rendite erzielen. Zu den Geldanlagen geh&#246;ren Finanz- und Anlageprodukte, die zu festgelegten Bedienungen angelegt bzw. bespart werden. Das hei&#223;t Geldanlagen k&#246;nnen durch finanzielle Beteiligung an Unternehmen (Direktinvestitionen – beispielsweise Wind- und Solarenergie), durch Sparprodukte der Banken und Sparkassen oder durch Aktien und Obligaten (Kapitalmarkt) erworben werden. Der Anleger (Kapitalgeber) verzichtet w&#228;hrend der Zeit der Geldanlagen auf die Nutzung seines Geldes, erwartet aber, dass er vom Kapitalnehmer durch die Zahlung bzw. Gew&#228;hrung entsprechender Renditen und Dividenden f&#252;r die Laufzeit der Geldanlagen entsch&#228;digt wird.</strong><span id="more-20"></span></p>
<h2>Woran erkennt man gute Geldanlagen?</h2>
<p>Bei der Auswahl der Geldanlagen legen alle Anleger darauf Wert, dass die Geldanlagen Investments sind, die auf jeden Fall eine m&#246;glichst hohe Rendite erzielen. Zudem steht f&#252;r viele Anleger die Sicherheit der Geldanlagen im Vordergrund, andere wiederum wollen schnell verf&#252;gbare und flexible Formen der Geldanlagen nutzen, so dass die individuellen W&#252;nsche der Anleger ausschlaggebend f&#252;r die Bewertungskriterien „guter“ bzw. „schlechter“ Geldanlagen sind.<br />
Bei den Geldanlagen sollte ber&#252;cksichtigt werden, dass sich meist hohe Sicherheiten und hohe Renditen gegenseitig ausschlie&#223;en bzw., dass es ohne ein gewisses Risiko keine hoch verzinsten Wertpapiere gibt. Es lohnt sich immer die Renditen und Kursentwicklungen zu vergleichen und die Geldanlagen entsprechend seinen individuellen W&#252;nschen auszuw&#228;hlen.<br />
Alle Anleger, egal bei welcher Art der Geldanlage, sollten darauf achten, dass sich die ausgew&#228;hlten Geldanlagen durch Transparenz (z. B. durch die Produktinformationsbl&#228;tter), was beispielsweise die Anlagestrategie, Kursentwicklungen und Risiken betrifft, auszeichnen. Mehr zum Thema auch auf <a href="http://www.hilfreich.de/geldanlagen_6375" class="liexternal">Hilfreich.de</a>.</p>
<h2>Gruppen bzw. Arten der Geldanlagen</h2>
<p>Im Bereich der Geldanlagen gibt es eine Vielzahl verschiedener Arten, die sich wiederum in verschieden Gruppen einteilen lassen, zwischen denen man, je nach Anlagetyp, w&#228;hlen kann. Das bedeutet, jeder Anleger hat die M&#246;glichkeit, zwischen sicheren oder sehr ertragreichen (mit erh&#246;htem Risiko) Geldanlagen zu w&#228;hlen. Bei den Geldanlagen untergliedert man in verschiedene Gruppen bzw. Arten.<br />
Eine Gruppe der Geldanlagen sind Anlagen der Geldaufbewahrung und der verzinsten Geldanlagen, die relativ hohe Sicherheiten bieten. Dazu geh&#246;ren die Sichteinlagen (Bankguthaben ohne Laufzeit und K&#252;ndigungsfrist), das Tagesgeld und Termingeld (kurzfristige und t&#228;glich verf&#252;gbare Geldanlagen), die Spareinlagen (Sparbriefe und Sparb&#252;cher, Sparpl&#228;ne, Pr&#228;miensparen, verm&#246;genswirksame Sparvertr&#228;ge &#8211; Bausparen), Bundesschatzbriefe (festverzinsliche Wertpapiere der Deutschen Finanzagentur – werden an den B&#246;rsen gehandelt), festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen, Rentenpapiere, Obligationen, Schuldverschreibungen, Pfandbriefe), Schuldscheine und Wechsel sowie die Kapitallebensversicherungen. Eine andere Gruppe der Geldanlagen sind die Unternehmens- und Investitionsbeteiligungen, wie die Aktien, Fonds, Aktienfonds und Schiffsfonds sowie die Immobilien. Bei den Geldanlagen mit Derivaten und strukturierten Finanzprodukten, in der dritten Gruppe, handelt es sich vor allem um Hedgefonds, die sich durch eine spekulative Anlagestrategie der Investmentfonds auszeichnen und die M&#246;glichkeit bieten, hohe Renditen, unter Ber&#252;cksichtigung eines hohen Risikos, zu erwirtschaften. Dieser Gruppe sind auch die Geldanlagen in Form der Futures, Optionen sowie der Credit-Default-Swaps (Kreditausfall-Swap &#8211; CDS) zuzuordnen. Die Geldanlage CDS als Kreditderivat erlaubt es u. a., mit Ausfallrisiken von Krediten und Anleihen zu handeln.<br />
Die vierte Gruppe bzw. Art der Geldanalgen sind die, die in Rohstoffe (Edelmetalle: z. B. Gold, Silber, Barren, M&#252;nzen; Edelsteine: z. B. Diamanten, Marmor; Edelholz: z. B. Teak usw.), in Kunstgegenst&#228;nde bzw.  besitz (Gem&#228;lde, Teppiche, Briefmarken, Antiquit&#228;ten usw.), in edle Alkohole (Weine, Cognac, Whisky usw.) oder in Immobilien und Fahrzeuge (Oldtimer) investieren.</p>
<h2>Geldanlagen, Vergleiche und Vorteile nutzen</h2>
<p>Aufgrund vielf&#228;ltigen Angebote und der gro&#223;en Auswahl der Geldanlagen, sollte man, bevor man Geldanlagen t&#228;tigt, vielleicht mit einem Anlagespezialisten oder dem Bankberater, die M&#246;glichkeiten der Vergleichbarkeit der einzelnen Geldanlagen nutzen, um das passende Produkt zu finden, das entweder jederzeit verf&#252;gbar oder langfristig gute Rendite sichert. Bei dem Vergleich der Geldanlagen werden sowohl die Konditionen (Zinsen – Rendite) und die Kriterien der Geldanlagen einzelner Anbieter miteinander vergleichen. Dabei sollten bei den Anlageformen Risiken und Sicherheiten nicht au&#223;er Acht gelassen werden. Mit guten bzw. passenden Geldanlagen kann man lang-, mittel und kurzfristig Geld anlegen, dass, neben der Existenzsicherung, der Kapitalerhaltung und des Kapitalaufbaus gute Renditen erreicht werden, so dass die Anleger ein finanzielles Polster, zur Erf&#252;llung besonderer W&#252;nsche und Tr&#228;ume, sichern, unbeschwert in die Zukunft schauen und die Rente mit gleichem Lebensstandard erleben k&#246;nnen. Das Informationsportal <a href="http://www.rententips.de/rententips/prv/index.php" target="_blank" class="liexternal">rententips.de</a> h&#228;lt dazu weitere Fakten parat. Erst wenn mit den Geldanlagen Verm&#246;gen aufgebaut und &#220;bersch&#252;sse erreicht wurden, sollte mit risikoreichen Geldanlagen spekuliert</p>
<p>Foto: fuxart &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die B&#246;rse &#8211; der Handel mit Wertpapieren, Rohstoffen und Devisen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 16:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#252;r viele Menschen ist der B&#246;rsenhandel immer noch ein Buch mit sieben Siegeln, auch wenn in den Medien t&#228;glich eindrucksvoll &#252;ber Kursschwankungen, DAX, Investmentanteile usw. berichtet wird und schon einige B&#252;rger als Kleinanleger erfolgreich an der B&#246;rse t&#228;tig sind. 
Wo liegen die Anf&#228;nge der B&#246;rse und warum hei&#223;t die B&#246;rse, B&#246;rse?
Die Patrizierfamilie „van der Beurse“ (lat. bursa, Geldb&#246;rse) er&#246;ffnete 1409 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.primagro.gr/wp-content/uploads/2011/04/dow-jones-300x225.jpg" alt="" title="Foto: Maria Adelaide Silva - Fotolia" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-5" /><strong>F&#252;r viele Menschen ist der B&#246;rsenhandel immer noch ein Buch mit sieben Siegeln, auch wenn in den Medien t&#228;glich eindrucksvoll &#252;ber Kursschwankungen, DAX, Investmentanteile usw. berichtet wird und schon einige B&#252;rger als Kleinanleger erfolgreich an der B&#246;rse t&#228;tig sind. </strong><span id="more-4"></span></p>
<h2>Wo liegen die Anf&#228;nge der B&#246;rse und warum hei&#223;t die B&#246;rse, B&#246;rse?</h2>
<p>Die Patrizierfamilie „van der Beurse“ (lat. bursa, Geldb&#246;rse) er&#246;ffnete 1409 die erste B&#246;rse in Br&#252;gge, die Bezeichnung „B&#246;rse“ geht auf den Namen diese Familie zur&#252;ck, die vor ihrem Haus „Markt“ trieben. Auf den M&#228;rkten in Br&#252;gge und Antwerpen zahlte man mit Gold und Silber und erhielt hier die Wechsel, die nicht nur in den Niederlande g&#252;ltig waren. 1460 er&#246;ffnete die B&#246;rse in Antwerpen ihre Pforten, 1540 folgte die B&#246;rse in Lyon sowie die Er&#246;ffnung der B&#246;rse in Augsburg und N&#252;rnberg durch die Familie Fugger. Weitere B&#246;rsen&#246;ffnungen folgten in Deutschland, Europa und in der Welt. Die B&#246;rse in Frankfurt am Main wurde 1585 gegr&#252;ndet, sie ist heute der gr&#246;&#223;te nationale B&#246;rsenstandort (Wertpapier) Deutschlands und neben New York, Tokio, London einer der wichtigsten internationalen Standorte, der alle Handelsarten und -plattformen (Parkett- und Computer) durchf&#252;hrt. An den Standorten (Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, D&#252;sseldorf, M&#252;nchen, Stuttgart, Leipzig, Berlin, Hannover) in Deutschland gibt es heute acht Wertpapierb&#246;rsen, eine Devisen-, eine Wertpapiertermin- und eine Warenterminb&#246;rse.</p>
<h2>Aufgaben und Handelsarten der B&#246;rse?</h2>
<p>Die B&#246;rse, die anf&#228;nglich den Kaufleuten als Handelsplatz diente, um ihre Waren und Rohstoffe zu tauschen, ist heute ein Marktplatz bzw. die Organisationsform, f&#252;r den Handel von Aktien, Anleihen, Investmentfonds (Wertpapiere), der Rohstoffe, Dienstleistungen und von Devisen, hier werden Angebot und Nachfrage zusammengef&#252;hrt und somit der Preis (Kurs) am Markt bestimmt. Als B&#246;rsenbarometer dokumentiert der Deutsche Aktienindex (DAX), der st&#228;ndig neu berechnet wird, die Kurse der drei&#223;ig wichtigsten deutschen Aktien. </p>
<p>Die B&#246;rse hat die Aufgabe f&#252;r alle Handelsarten eine Plattform bereitzustellen, die kosteneffizient und transparent f&#252;r die Anleger arbeitet, um die Austauschbarkeit der Waren, Rohstoffe, Devisen mit ihren verbrieften Rechten zu garantieren. Der B&#246;rse obliegt es, mit seinen Kontrollinstrumentarien, wie dem B&#246;rsenrat und der Bundesanstalt f&#252;r Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin), den Handel zu &#252;berwachen. Die B&#246;rsengesch&#228;fte, die an festen Standorten und zu festen Zeiten durch gef&#252;hrt werden nennt man Parketthandel oder auch Pr&#228;senzb&#246;rse, der Computermarkt, der Xetra-Handel, erfolgt von jedem Standort aus, rund um die Uhr.</p>
<p>Es gibt die B&#246;rse f&#252;r den Handel ausl&#228;ndischer W&#228;hrungen (Devisenb&#246;rse), die B&#246;rse f&#252;r den Handel von Wertpapieren (Wertpapierb&#246;rse – bzw. Effektenb&#246;rse), wo festverzinsliche Wertpapiere, Aktien (Unternehmensanteilscheine), Anleihen, Pfandbriefe, Genussscheine, Investmentanteile und Optionen Gegenstand des Gesch&#228;ftes sind. Die Waren- und Produktb&#246;rse handelt mit Waren, Rohstoffen (Metalle und Edelmetalle, &#214;l) landwirtschaftlichen Produkten (Kaffee, Getreide, Reis, Baumwolle, Fleisch, Tee, Gew&#252;rze) und Strom. Die Terminb&#246;rse, die auch Derivate- oder Optionsb&#246;rse genannt wird, handelt mit Termingesch&#228;ften, deren Vertr&#228;ge heute geschlossen und die Transaktionen erst in der Zukunft stattfinden bzw. abgewickelt werden.  Die wichtigste Aufgabe der B&#246;rse ist es, als Vermittlungsstelle zu fungieren, die Geldgeber und Geldnehmer in Kontakt (direkt oder indirekt) zu bringen und den Handel abzuschlie&#223;en. </p>
<h2>Funktionsweise des B&#246;rsenhandels</h2>
<p>Bis vor etwa zehn Jahren handelten an der B&#246;rse nur die professionellen B&#246;rsenmakler, heute platzieren auch noch Privatanleger ihre Order an der B&#246;rse. Heute sind die institutionellen und privaten H&#228;ndler gleichgestellt. Die Funktionsweise an der B&#246;rse ist, dass die Makler den Kurs entsprechend des Angebotes und der Nachfrage errechnen und die zu handelnden Gegenst&#228;nde (Wertpapiere, Waren, Produkte, Rohstoffe, Devisen, Derivate, Dienstleistungen, elektrischer Strom, Emissionen) anbieten.<br />
Kauft man Aktien von Unternehmen bzw. Firmengr&#252;ndern, spricht man vom Prim&#228;rmarkt. Kaufen sich die Anleger gegenseitig die Aktien ab, spricht man vom Sekund&#228;r-, vom Zirkulationsmarkt. Je mehr Kaufinteressenten beispielsweise f&#252;r eine Aktie bestehen, umso h&#246;her klettert der Kurs.  T&#228;glich werden auf der Drehscheibe des Kapitals, wie die B&#246;rse auch zu verstehen ist, mehrere Milliardenbetr&#228;ge gesammelt und mehrere 100 Millionen US-Dollar als Handelsvolumen umgesetzt.</p>
<h2>Privatanleger an der B&#246;rse</h2>
<p>Durch die Gleichstellung der institutionellen und privaten H&#228;ndler kann jeder Privatanleger &#252;ber die Banken und Sparkassen Aktien und festverzinsliche Wertpapiere erwerben. Mit dem Kauf von Aktien werden dann die Privatanleger zu Aktion&#228;ren und sind somit Anteilsinhaber am Grundkapital der Aktiengesellschaft, was ihnen das Mitspracherecht in der Aktion&#228;rsversammlung und den anteiligen Betrag der Gewinnaussch&#252;ttung (Dividende) garantiert. F&#252;r Privatanleger lohnt es sich Investmentfonds zu kaufen, da hier das Verlustrisiko, gegen&#252;ber Aktien, geringer ausf&#228;llt. Dennoch k&#246;nnen auch mit dem Fallen der Kurse von Aktien die Kurse der Investmentfonds fallen, bei Gewinnen und guter Auswahl der Anlagen k&#246;nnen gute Renditen erwirtschaftet werden. Durch den Computerhandel wird das B&#246;rsengesch&#228;ft belebt, denn die Privatanleger k&#246;nnen hier schnell und effizient das Gesch&#228;ft abwickeln.</p>
<p>Foto: Maria Adelaide Silva &#8211; Fotolia</p>
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